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Top 100

Quelle: compamedia

Datum: Freitag, 26.06.2015

Ausgezeichnet innovativ: WINTER.pumpen

WINTER.pumpen gehört zu den innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands/Preisverleihung durch Ranga Yogeshwar

Hilpoltstein – Erfolg durch unternehmerische Weitsicht: Die WINTER.Pumpen GmbH wird am 26. Juni auf dem Deutschen Mittelstands-Summit in Essen als eines der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet. „Top 100“-Mentor Ranga Yogeshwar ehrt das Hilpoltsteiner Unternehmen mit dem seit über 20 Jahren verliehenen „Top 100“-Siegel. Zuvor hatte sich WINTER.pumpen einem zweistufigen wissenschaftlichen Analyseverfahren unterzogen.

Noch vor wenigen Jahren war die mit dem „Top 100“-Siegel ausgezeichnete WINTER.pumpen GmbH alles andere als innovativ. In der ohnehin von langen Innovationszyklen geprägten Pumpenbranche hatte das Hilpoltsteiner Unternehmen den Anschluss verpasst. „Bis zur Übernahme war diese Firma technologisch gesehen mindestens 30 Jahre hinter dem aktuellen Stand“, sagt der Geschäftsführer Oliver Knorr. Knorr kam nach der Übernahme des 1909 gegründeten Traditionsunternehmens Speck-Pumpen Daniel Speck & Söhne GmbH & Co. KG durch die Winter Group 2007 an Bord und ist dort seit 2011 als Geschäftsführer tätig. Eine neue Trendwende in dem Familienbetrieb war bereits nach der Übernahme, unter der damaligen Führung von Thomas Winter, erkennbar. Zusammen mit seinen 84 Mitarbeitern setzt Knorr den strikten Innovationskurs fort.

Im Zentrum der Restrukturierung steht die Konzentration auf die Kernfelder Schiffbau, Abwassertechnik, Brandschutz und Sonderlösungen. „Wir können uns nicht mit den großen Allroundern vergleichen, sonst würden wir unsere Identität verlieren“, beschreibt Knorr die Strategie. Einen Schwerpunkt der aktuellen Innovationsstrategie bildet die Entwicklung einer Serie von Propellerpumpen für Containerschiffe, auf die der Markt laut Knorr seit längerer Zeit wartet. Das bestätigt die Reaktion auf die Präsentation eines Prototyps auf der „Hannover Messe 2014“: Der fränkische Maschinenbauer verzeichnete über 50 Anfragen. „Für unser kleines Unternehmen ist das eine sehr hohe Zahl“, sagt der Geschäftsführer.

Knorr selbst widmet rund die Hälfte seiner Arbeitszeit dem Thema Innovationen und motiviert seine Mitarbeiter, eigene Ideen einzubringen. Im vergangenen Jahr kamen so rund 250 Verbesserungsvorschläge zusammen. Bis zur Entscheidung über die Umsetzung einer Idee vergehen im Schnitt nur zwei Tage, was von einem überdurchschnittlich hohen Innovationstempo zeugt. „Endlose Diskussionen und Meetings bringen nichts, denn von langem Überlegen wird nichts besser“, konstatiert Knorr und verweist auf die Bedeutung des rasanten Innovationsmanagements für sein Unternehmen: „Unsere guten Ideen und ihre schnelle Umsetzung sind ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für uns“, erklärt Geschäftsführer Oliver Knorr. „Deshalb investieren wir viel Zeit und Aufwand in unser Innovationsmanagement. Wir setzen dabei auf den Ideenreichtum aller Mitarbeiter. Ihnen gebührt mein Dank für das Erreichen der ‚Top 100’-Auszeichnung.“

Grundlage der Auszeichnung mit dem „Top 100“-Siegel ist eine zweistufige Analyse, die Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien entwickelt haben. Die Wissenschaftler untersuchen das Innovationsmanagement und den Innovationserfolg der mittelständischen Unternehmen anhand von über 100 Parametern in fünf Kategorien. Wer letztlich mit dem „Top 100“-Siegel ausgezeichnet wird, entscheidet allein die wissenschaftliche Leitung.

In diesem Jahr haben Franke und sein Team so viele Anmeldungen wie noch nie geprüft: Von 302 Qualifikanten schafften es 234 Unternehmen ins Finale. 178 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung. Den Rahmen für die Preisverleihung bildet der Deutsche Mittelstands-Summit in Essen.

Die „Top 100“ sind in jeder Hinsicht ausgezeichnet: 71 nationale Marktführer und sogar 31 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren 3.405 nationale und internationale Patente an. Knapp 41 Prozent ihres Umsatzes erzielten sie zuletzt mit Marktneuheiten und Verbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 6,6 Prozent). Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Top-Innovatoren investieren im Schnitt 10,5 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 1,5 Prozent). Zwei Drittel der „Top 100“ sind Familienunternehmen.

„Top 100“: der Wettbewerb
Seit 1993 vergibt compamedia das „Top 100“-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Der Wissenschaftler ist weltweit einer der führenden Experten für User-Innovation. Mentor von „Top 100“ ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartnerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung. Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.

compamedia, Mentor der besten Mittelständler
Die 1993 gegründete compamedia GmbH organisiert mit 15 Mitarbeitern die bundesweiten Unternehmensvergleiche „Top 100“ (seit 1993) und „Top Consultant“ (seit 2010). Das Unternehmen arbeitet dabei mit namhaften Universitäten zusammen.

 

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